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«THE OBJECT OF ZIONISM. ARCHITEKTUR UND STAAT ISRAEL 1948-73»

DAUER DER AUSSTELLUNG: SONNTAG, 23. OKTOBER 2011 BIS SONNTAG 22. JANUAR 2012
VERLÄNGERT BIS MONTAG, 09. APRIL 2012

ACHTUNG AM DONNERSTAG 23. FEBRUAR 2012 BLEIBT DAS S AM BIS ZUR VERANSTALTUNG IBA LOUNGE UM 18.00 UHR GESCHLOSSEN
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SAM CUP 2011

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S AM CUP 2011, SAMSTAG 17. September 2011


Der diesjährige S AM Cup 2011 mit 19 Teams aus der ganzen Schweiz war ein voller Erfolg!

Wir gratulieren der Siegermannschaft, Lausanne+ zu Ihrem S AM Cup Sieg und bedanken uns ganz herzlich bei allen FussballerInnen, den Schiedsrichter für Ihren Einsatz und ein grosser Dank auch an alle ZuschauerInnen auf den Zuschauerbänken.

Ein spezielles Dankeschön geht an:

Citton AG

Confiserie Bachmann, Basel

Pensa Strassenbauunternehmen AG

Urban Cueni

und Gaetano Castiello
 

 

 

 

 

 

 


The Object of Zionism

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ARCHITEKTUR UND STAAT ISRAEL 1948-73

23. Oktober 2011 - 22. Januar 2012
VERLÄNGERT BIS MONTAG, 09. APRIL 2012

Die Entstehung und Entwicklung des Staates Israel stellt ein einzigartiges Projekt in der Geschichte der Moderne dar. Dies betrifft nicht nur den beispiellosen Massstab und die Entwicklungsgeschwindigkeit – Israel hat seine Bevölkerung in einer Zeit von 50 Jahren zehn Malverdoppelt. Einzigartig sind auch die ideologischen Wurzeln (eine Mischung aus utopischen, sozialistischen, biblischen und orientalischen Vorstellungen), die Umstände der Realisierung (Schutz für bestimmte Bevölkerungsgruppen lässt andere zu Flüchtlingen werden) und schliesslich auch die Vorliebe für architektonische Experimente: Israel wurde zu einem Laboratorium der Architektur nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere für den Strukturalismus und Brutalismus. Landläufiger Meinung zufolge war die Entwicklung des Staates Israel in starkem Masse von Improvisation, aus der Not geborenen Lösungen und spekulativer Initiative geprägt.

Die Ausstellung Projekt Israel beweist aber, dass es sich bei Israel um eines der effizientesten und umfassendsten architektonischen Projekte der Moderne handelt – um ein Experiment, das die Anlage einer künstlichen Landschaft ebenso umfasste wie den Bau Dutzender neuer Städte und hunderter neuer ländlichen Siedlungen. Projekt Israel fragt nach den Entstehungsbedingungen der Nachkriegsarchitektur, der Beziehung zwischen Ideologie und architektonischer Form, der räumlichen Organisation des Wohlfahrtsstaats, dem Verhältnis von militärischer und ziviler Gesellschaft und schliesslich nach den typologischen Paradigmata der Architektur.

Die Ausstellung basiert auf einem Forschungsprojekt, das Zvi Efrat mit einem Team von Studierenden, Architekten und Fotografen 1994 begonnen hat und das bis heute andauert. Zum ersten Mal wurde The Israeli Project 2000/2001 im Tel Aviv Museum of Art präsentiert; 2005 erschien ein zweibändiger Katalog in hebräischer Sprache. Bei Projekt Israel handelt es sich um eine aktualisierte und adaptierte Version der Ausstellung, die Zvi Efrat für das S AM Schweizerische Architekturmuseum erarbeitet hat. Nicht ohne Grund wird die Ausstellung in Basel gezeigt, dem Ort, in dem 1897 der erste Zionistische Weltkongress stattfand. Prof. Zvi Efrat war 2001 bis 2010 Leiter des Architekturdepartements der Bezalel Academy of Arts & Design in Jerusalem und ist gemeinsam mit Meira Kowalsky Inhaber von Efrat-Kowalsky Architects in Tel Aviv, die unter anderem für die Erneuerung und Erweiterung des Israel Museum in Jerusalem verantwortlich sind.

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