28.05. - 28.05.2021

Weiterführung des Forum Städtebau ‹Basel 2050›: Die poröse Stadt

19 Uhr

Koproduktion mit Städtebau & Architektur des Bau- und Verkehrsdepartements BS

Öffentlicher Raum ist der Sauerstoff der Stadtgesellschaft. Je mehr sich eine Stadt entwickelt, je urbaner und dichter sie wird, um so mehr braucht sie davon. Doch je stärker die Nachfrage nach Baugrundstücken für Immobilienprojekte steigt, um so weniger Land bleibt für öffentlichen Raum übrig. Um diesen gordischen Knoten zu lösen, müssen wir heute in den Nischen der Stadt Räume aufspüren, die das Potenzial für eine öffentliche Nutzung haben. Das Theater Basel zeigt mit seinem Foyer Public gerade eine Möglichkeit, wie öffentlicher Raum Asyl in gebauten Räumen finden kann.  In Zürich plant der rot-grüne Stadtrat mit einem neuen kommunalen Richtplan eine Art Pilotprojekt für den kollektiven Umbau der Stadt. Private Innenhöfe, Dachterrassen und Vorgärten sollen für alle frei zugänglich werden. Das erfordert eine gesellschaftliche Debatte über ein neues Verhältnis von Privaten und öffentlichen Interessen an Raum. Wie sind die Schnittstellen zwischen diesen Domänen definiert? Sind es zu wenige und gehören die bestehenden neu verhandelt? Wie lässt sich eine für alle Seiten produktive Koexistenz von privatem Besitz und öffentlichem Gebrauch von Raum definieren? 

Veranstaltungspartner: Theater Basel
Ort: Theater Basel
Eintritt: frei