11.06. - 14.08.2005

Novartis Campus - Forum 3

Diener, Federle, Wiederin

Mit dem für Basel stadträumlich bedeutsamen Projekt Novartis Campus verändert sich der Charakter und das Aussehen des Novartis Werkgeländes im St. Johann Quartier grundsätzlich: von der ehemaligen Produktionsstätte zu einem Ort des Wissens, der Innovation und Begegnung. Der Masterplan, der diesen Veränderungen zu Grunde liegt, stammt von Vittorio Magnago Lampugnani. Die einzelnen speziellen Gebäude sollen von eingeladenen Architekten entworfen und auch ausgeführt werden. Das Architekturmuseum widmete dem ersten realisierten Bau, dem Bürogebäude «Forum 3» mit Bereichen der Division Pharma an der südwestlichen Ecke des Areals, direkt gegenüber der Stadt, eine monografische Ausstellung und die entsprechende Publikation. Das Gebäude wurde vom Architekturbüro Diener & Diener in Arbeitsgemeinschaft mit dem Künstler Helmut Federle und dem Architekten Gerold Wiederin entworfen und realisiert. Da der Novartis Campus nicht öffentlich zugänglich ist, war es dem Architekturmuseum ein Anliegen, mit einer Ausstellung die Entstehung des Hauses Forum 3 zu beleuchten und einem interessierten Publikum vorzustellen. Anhand von Modellen, Plänen, Materialproben, Fotografien von Christian Richters und Interviews mit Diener, Federle und Wiederin konnten die Museumsbesucherinnen das erste realisierte Bürohaus aus der Nähe betrachten und in die besondere Atmosphäre des Hauses eintauchen.

Upcoming exhibitions

19.09.2026 - 03.01.2027

Tony Fretton: Practice

Opening: 18/9/2026, 7 PM

The S AM Swiss Architecture Museum is proud to announce PRACTICE, a retrospective exhibition of selected projects of architect Tony Fretton (b. 1945, London). He established Tony Fretton Architects in London in 1984, which ran until 2024. His published texts on architecture are numerous, and he has taught extensively, including as Chair of Interiors Buildings and Cities at the Faculty of Architecture at TU Delft, and as guest professor at GSD Harvard, ETH Zurich and EPFL Lausanne. He lives and works in London.

Fretton’s buildings and projects are presented at S AM through texts, photographs and drawings. Together, they show Fretton’s practice as continuity of reflection on the existing environment, including the social, cultural and political dimensions of the city and what lies outside it.