16.09. - 27.09.1992

Architektur im Unterricht

Architektur geht alle an, sie umgibt uns in allen Lebensbereichen, ist aber kein Schulstoff. Da und dort betreibt ein Lehrer in seinem Fach Stilkunde, stellt die griechischen Säulenordnungen, den romanischen Bogen, das gotische Masswerk vor; Grundfragen des Planens, Bauens, Wohnens werden jedoch selten behandelt.
Eine Arbeitsgruppe von Zeichenlehrerinnen und Zeichenlehrern der GSZ (Gesellschaft Schweizer Zeichenlehrerinnen) hatte angeregt, weiterzugehen im Unterricht und Fragen der Architektur systematisch aufzugreifen. Sie erhielten für zwei Wochen Gastrecht im Architekturmuseum und stellten Modelle und Beispiele vor, die sowohl im Zeichen- als auch im Werk-Unterricht entstanden sind.
Schülerinnen und Schüler arbeiteten Ideen aus zum Zeltbau, zum Hausbau, zum Bau eines Turmes. Sie entwarfen Meditationsräume, erprobten sich im Innenausbau und im Möbelentwurf. Einige der Ideen waren zeichnerisch und malerisch formuliert, andere erlangten in Modellen erste Gestalt, sei dies als Gesamtprojekt oder als Vorschlag für die Lösung von einzelnen Problemen wie Konstruktion, Statik, Funktion und Aesthetik.
Eine abschliessende Podiumsdiskussion betonte den workshop-Charakter dieser Veranstaltung.

Auf dem Podium: Michael Alder, lrma Noseda, Benedikt Loderer, Roger Diener, Werner Jehle  

Upcoming exhibitions

19.09.2026 - 03.01.2027

Tony Fretton: Practice

Opening: 18/9/2026, 7 PM

The S AM Swiss Architecture Museum is proud to announce PRACTICE, a retrospective exhibition of selected projects of architect Tony Fretton (b. 1945, London). He established Tony Fretton Architects in London in 1984, which ran until 2024. His published texts on architecture are numerous, and he has taught extensively, including as Chair of Interiors Buildings and Cities at the Faculty of Architecture at TU Delft, and as guest professor at GSD Harvard, ETH Zurich and EPFL Lausanne. He lives and works in London.

Fretton’s buildings and projects are presented at S AM through texts, photographs and drawings. Together, they show Fretton’s practice as continuity of reflection on the existing environment, including the social, cultural and political dimensions of the city and what lies outside it.