24.11.2018 - 05.05.2019

Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz


Mit Unterstützung des Bau- und Verkehrsdepartementes des Kanton Basel-Stadt.

Der Begriff der Dichte ist in der Schweiz auffällig negativ besetzt. In der politischen Diskussion um die städtebauliche und raumplanerische Entwicklung der Schweiz wird Dichte oft als Kampfbegriff eingesetzt und beschwört Schreckensbilder von «zugebauten» Städten und Horrorszenarien von Hochhäusern, die gewachsene Stadtkerne «überwuchern». Dieses negative Bild gilt es zu korrigieren. Die Ausstellung verdeutlicht, was Dichte eigentlich bedeutet, nämlich eine sinnvolle Ausnutzung des bebaubaren Territoriums. Wie materialisiert sich Dichte konkret in der Stadt, ist eine der Leitfragen. Denn Dichte heisst nicht automatisch «hoch» bauen sondern vor allem kompakt. Und Dichte, richtig eingesetzt, ist das beste Mittel zur Vermeidung von Dichtestress.


Die Ausstellung und die Publikation wurden unterstützt von:

Sulger-Stiftung
Stiftung Mercator Schweiz
HIAG
Ernst Göhner Stiftung
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Christoph Merian Stiftung

S AM Unterstützer:
Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt
Bundesamt für Kultur BAK

S AM Sponsoren:
ComputerWorks AG
Zumtobel Licht AG
Truninger AG

S AM Partner:
SIA Schweizerischer Ingenieur und Architektenverein
Levante Software
Karl Bubenhofer AG

S AM Medienpartner:
Transhelvetica

Begleitprogramm

23.11.2018, 19 H
Vernissage

6.12.2018, 19 H
Vortrag: «Der Deal: Kosten und Nutzen der Dichte»
Dipl. Ing. Tanja Herdt und Sibylle Wälty, ETH Wohnforum
Ort: Baudepartement, Dufourstrasse 40/50, Basel
Eintritt: CHF 12 (erm. CHF 8)

13.12.2018, 24.1., 7.2, 28.2, 2.5.2019 jeweils 18 H
Öffentliche Führungen auf Deutsch, ausser 7.2.2019 (Englisch)
Eintritt: CHF 12 (erm. CHF 8), Führung kostenlos

18.1.2019, 18-2 H
Museumsnacht: «Lustvoll» - Kurzführungen und Hands-on Aktivitäten, 19-23 H

31.1., 21.2., 21.3., 4.4.2019, jeweils 12.15 H
Arealentwicklung in Basel Süd (Dreispitz und Bahnhof SBB), Basel Ost (Messe und Roche), Basel Nord-West (Basel Nord und Westfeld), Basel Nord-Ost (Klybeck und Hafen/3Land)
Ort: Baudepartement, Dufourstrasse 40/50, Basel
Eintritt: frei

13.2.2019, 10-12 H
Mittwochs-Matinée im S AM
Eintritt: CHF 10 (erm. CHF 5)

28.3.2019, 19 H
Vortrag in Englisch: Densification as a collective process
Matias Echanove (urbz) und Lukas Gruntz, Architekt
Ort: Baudepartement, Dufourstrasse 40/50, Basel
Eintritt: CHF 12 (erm. CHF 8)

11.4.2019, 19 H
Podiumsdiskussion mit dem Bund Schweizer Architekten (BSA) Baselzum Thema Genossenschaftsbau in Basel
Ort: Baudepartement, Dufourstrasse 40/50, Basel
Eintritt: CHF 12 (erm. CHF 8)

 

Kommende Ausstellungen

03.09. - 23.10.2022

Die Schweiz: Ein Abriss

Eine Ausstellung von Countdown 2030 und S AM Schweizerisches Architekturmuseum


Jede Sekunde werden in der Schweiz über 500kg* Bauabfälle durch den Abriss von Bauten produziert. Die Baubranche ist somit für 84%* des Abfalls in der Schweiz verantwortlich.
Das S AM Schweizerisches Architekturmuseum und der junge Verein Countdown 2030 sind für die Ausstellung Die Schweiz: Ein Abriss auf der Suche nach Spenden. Für eine nachhaltige Zukunft ist jetzt Umdenken angesagt. Setzen Sie sich auch dafür ein und unterstützen Sie das Projekt mit einem Beitrag.
Mehr erfahren und spenden!

11.11.2022 - 12.03.2023

Neue Architektur in Japan

Die Gruppenschau beleuchtet junge, wenig bekannte Positionen in der japanischen Architektur, die in ihren Entwürfen und Prozessen auf dringende Themen der Gegenwart – Klimakrise, Gesellschaftswandel, Neoliberalismus – reagieren und dabei die Rolle von Architekturschaffenden neu definieren.


Foto: Fuminori Nousaku & Mio Tsuneyama, Holes in the House, 2017– © Ryogo Utatsu