10.09.2005 - 15.01.2006

Zaha Hadid Architecture - Projects and Built Work

Im Dezember 2004 hatte Zaha Hadid den Wettbewerb für das Neue Stadt-Casino Basel gewonnen. Das Architekturmuseum nahm diesen Wettbewerb zum Anlass, um das Basler Projekt des international tätigen Büros, Zaha Hadid Architects, einer breiten interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Neben Plänen, Modellen und Animationen zum Projekt Neues Stadt-Casino Basel, waren in der Präsentation im Architekturmuseum folgende Arbeiten und Projekte zu sehen: Das Zentralgebäude des BMW-Werkes in Leipzig, die Erweiterung des Ordrupgaard Museums in Kopenhagen, das Contemporary Arts Center in Cincinnati, das Guangzhou Opera House in China und das Science Center in Wolfsburg. Eine raffinierte temporäre Ausstellungsarchitektur verlieh den Räumen am Steinenberg eine ausgeprägt räumliche Dynamik: Die einzelnen Säle waren in einem Fluss miteinander verbunden, analog der von grosser Dynamik geprägten Architektur Hadids. Die vom Büro Zaha Hadid Architects erarbeitete Ausstellung im Architekturmuseum verwendete verschiedene Medien der Präsentation: Pläne, computerbearbeitete Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Gemälde und 3-D-Animationen. Mittels einer ausgeklügelten 3-D-Animation wurde das zukünftige Gebäude des Neuen Stadt-Casinos für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung (virtuell) räumlich fass- bzw. begehbar. Mit der Präsentation zum Wettbewerb für das Neue Stadt-Casino Basel, sowie zahlreichen Gesprächen und Führungen in der Ausstellung, wurde das Architekturmuseum zur Plattform für die Auseinandersetzung um das städtebaulich höchst brisante Projekt am Barfüsserplatz.

Kommende Ausstellungen

09.05. - 30.08.2026

Groundwork

Vernissage: 8.5.2026, 19 Uhr

Eine Ausstellung des 
Canadian Centre for Architecture (CCA), Montreal

Wie lässt sich Architektur heute denken und praktizieren – angesichts sozialer Krisen und ökologischer Herausforderungen? Die Ausstellung ‹Groundwork› widmet sich dieser Frage und untersucht aktuelle Ansätze architektonischer Praxis. Im Zentrum steht eine Reihe von drei neuen Dokumentarfilmen, die vom Canadian Centre for Architecture (CCA) in Montreal produziert und ursprünglich in einzelnen Ausstellungen dort präsentiert wurden.