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  • Zum Tod von Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus

     

    Mit grosser Trauer haben wir vom Tod von Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus erfahren.

     

    Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus wurde 1944 geboren. Nach ihrem Studium der Kunst- und Architekturgeschichte in München und Basel arbeitete sie von 1972 bis 1980 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) am Departement Architektur der ETH Zürich und promovierte über den Schweizer Architekten Karl Moser. Als Kunsthistorikerin, Publizistin, Autorin, Herausgeberin und Kuratorin prägte sie über Jahrzehnte den Architekturdiskurs in der Schweiz und darüber hinaus.

     

    1984 gründete sie gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Architekten und Kulturschaffender das Architekturmuseum Basel und übernahm dessen Leitung als Gründungsdirektorin. Mit der Eröffnungsausstellung Christo: Wrapped Floors of the Architecture Museum begann ihre langjährige und prägend kuratorische Tätigkeit. Unter ihrer Leitung entstanden mehr als hundert Ausstellungen sowie zahlreiche Publikationen. Mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer inhaltlichen Präzision entwickelte sie das Museum zu einem Ort der Auseinandersetzung mit Architektur als kulturelle, gesellschaftliche und politische Praxis. Zunächst im Nachkriegsbau ‹Domushaus› beheimatet, leitete sie 2004 den Umzug des Museums in die Räumlichkeiten der Kunsthalle Basel, wo das S AM bis heute seinen Sitz hat.

     

    Das heutige S AM steht auf dem Fundament, das Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus gelegt hat. Ihr Engagement, ihre Haltung und ihr unermüdlicher Einsatz für die Architektur bleiben ein wesentlicher Teil unserer Institution und ihrer Geschichte.

     

    Wir nehmen Abschied von einer herausragenden Persönlichkeit, deren Leidenschaft, Präzision und intellektuelle Unabhängigkeit vorbildlich waren. Das S AM Schweizerisches Architekturmuseum ist Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus zu tiefem Dank verpflichtet.

     

    Der Stiftungsrat und das Team des S AM Schweizerisches Architekturmuseum


    Foto: Dr. Ulrike Jehle-Schulte Strathaus, 1984, Foto: © Leonardo Bezzola
  • 26.06.2026​, 19 Uhr

    Müller-Meylan Vortrag: Xu Tiantian (DnA_Design and Architecture)

    Mit Unterstützung der Hans und Renée Müller-Meylan Stiftung

    Sie sind herzlich eingeladen zur zweiten von drei Vortragsveranstaltungen mit den Protagonist:innen der Ausstellung und Filmreihe ‹Groundwork›, die derzeit im S AM zu sehen ist. Der erste Teil der Reihe,  ‹Into the Island›, begleitet die Architektin Xu Tiantian bei der Entwicklung einer Reihe präziser Interventionen, mit denen sie lebendige Traditionen auf der Insel Meizhou in China hervorhebt und stärkt. In diesem Vortrag wird Xu ihren Ansatz der ‹architektonischen Akupunktur› sowie die Ideen, die sie in Meizhou und an anderen Orten umsetzt, näher erläutern.

    Ort: S AM, Eintritt: frei, Sprache: Englisch


    Bilder:
    1 Jinyun Quarry #8, Lishui, China, 2022 © Wang Ziling
    2 Huangyan Quarry Cultural and Art Center, Taizhou, China, 2024 © Wang Ziling
    3 Brown Sugar Factory, Songyang County, China, 2016 © Wang Ziling
     
  • 9.7.2026, 19 Uhr, Englisch

    Rundgang durch die Ausstellung ‹Groundwork› & Feierabendbier

    Eine Ausstellung des Canadian Centre for Architecture (CCA), Montreal.
    Wie lässt sich Architektur heute denken und praktizieren – angesichts sozialer Krisen und ökologischer Herausforderungen?

    Eintritt: CHF 12.–, erm. CHF 8.–

  • 9.5. – 30.8.2026

    Groundwork

    Eine Ausstellung des Canadian Centre for Architecture (CCA), Montreal.
    Wie lässt sich Architektur heute denken und praktizieren – angesichts sozialer Krisen und ökologischer Herausforderungen? Die Ausstellung ‹Groundwork› widmet sich dieser Frage und untersucht aktuelle Ansätze architektonischer Praxis. Im Zentrum steht eine Reihe von drei neuen Dokumentarfilmen, die vom Canadian Centre for Architecture (CCA) in Montreal produziert und ursprünglich in einzelnen Ausstellungen dort präsentiert wurden. 

  • LINA platform

    LINA, the European architecture platform, is a network connecting prominent cultural players with emerging practitioners and thinkers in architecture. Its goal is to steer the architectural sector towards sustainable, circular and clean practices, to link the existing efforts into a united LINA Architecture Programme, and highlight new and emerging voices, giving them an international platform.
     

    Members
    Architectuul*, Atelier LUMA Arles, Architekturos Fondas Vilnius*, Barleti University Tirana, BETA Timișoara Architecture Biennial*, BINA Društvo arhitekata Beograda*, Copenhagen Architecture Festival*, Dani arhitekture Sarajevo*, Design Academy Eindhoven, dpr-barcelona*, Društvo arhitekata Istre*, Eesti Arhitektuurimuuseum Tallinn*, ETSAM UPM Madrid, Fakulteta za arhitekturo Univerze v Ljubljani, FAAD Notre Dame University-Louaize, Fondazione MAXXI Roma*, Forecast Berlin*, Fundacio Mies van den Rohe Barcelona, HDA Haus der Architektur Graz*, Irish Architecture Foundation, Kosovo Architecture Foundation*, Oslo Architecture Triennale*, S AM Schweizerisches Architekturmuseum*, Tbilisi Architecture Biennale*, TU Wien Gebäudelehre und Entwerfen, Theatrum Mundi Paris*, Trienal de Arquitectura de Lisboa*, VI PER Gallery Praha*
    *Previously members of the Future Architecture platform

     


S AM Schweizerisches Architekturmuseum

Steinenberg 7, CH-4051 Basel

Telefonnummer Büro:: +41 (0)61 261 14 13
Telefonnummer Museumsfoyer:  +41 (0)61 206 99 01

info@sam-basel.org

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