01.07. - 12.11.2017

in Land aus Land. Swiss Architects Abroad

Vernissage: 30.06.2017, 19 Uhr

Dass Schweizer Architekten ihr Glück im Ausland versuchen, ist kein neues Phänomen. Doch erst die Tessiner Tendenza und der Deutschschweizer Minimalismus verhalfen der Schweizer Architektur international zum Durchbruch. Die Projekte im Ausland sind häufig grösser, monumentaler oder experimenteller als diejenigen in der Schweiz. Architekten wie Mario Botta, Bernard Tschumi, Peter Zumthor, Diener & Diener und Herzog & de Meuron haben international Wahrzeichen des Schweizer Bauens geschaffen. Das Bauen im Ausland kann mit Risiken verbunden sein, trotzdem sind es lange nicht nur die grossen Namen, die im Ausland projektieren und bauen. In der Ausstellung präsentiert das S AM ausgewählte Beispiele gebauter und geplanter Projekte der letzten 10 Jahre. Besonderes Augenmerk gilt dabei auch dem Rückfluss dieser Arbeiten. Wie hat die Erfahrung die lokale Praxis der Architektinnen und Architekten beeinflusst?
Die Ausstellung ‹IN LAND AUS LAND› und das am 21. Juli erscheinende Heft ‹Import-Export› von werk, bauen + wohnen sind die Resultate einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Themen Wissenstransfer, Kulturaustausch, Entwicklungshilfe und Kontrollverlust. 

Mit Projekten von:
Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten, Annika Seifert und Gunter Klix/APC, Bernard Tschumi Architects, BHSF, Diener & Diener Architekten, E2A, EM2N, Fabulous Urban, Herzog & de Meuron, HHF, Jaccaud Zein Architects, Jan Henrik Hansen + Rolf Iseli, Manuel Herz Architekten, Mario Botta Architetto, Markus Schietsch Architekten, Nele Dechmann Architektur, NOMOS Groupement d'Architectes, Pierre-Alain Dupraz Architecte, raumbureau, Stocker Lee Architetti, Rahbaran Hürzeler Architects, saas, studio we architetti, Udo Thönnissen

 

Fotocredit:
S AM Ausstellungsansichten
Foto: Tom Bisig

 

FÖRDERER DER AUSSTELLUNG:
Prohelvetia
werk, bauen + wohnen
Maison Européenne de l'Architecture
SCHEIDEGGER-THOMMEN-STIFTUNG

 




 

 

 

Kommende Ausstellungen

28.08. - 31.10.2021

Mock-Up

Public opening: 27.8.2021, 19 Uhr

In der Architektur ist ein «mock-up» ein materialechtes Vorführmodell, das im originalgetreuen Massstab einen Gebäudeausschnitt wiedergibt. Dahinter steht die Absicht, die Detailausbildung eines Projektes zu verstehen, bevor mit dem eigentlichen Bau begonnen wird. Was aber, wenn Mock-ups nicht als Parallelprodukte der Architektur, sondern als eigenständige Artefakte verstanden werden, die jenseits ihrer technischen Funktion ein experimentelles oder gar poetisches Potenzial besitzen? 
 

Bild 1: Atelier Abraha Achermann, Erlenmatt Ost, Basel, 2018 © David K. Ross
Bild 2: Materialtests mit Teppichfliesen, baubüro in-situ / Zirkular, 2021
Bild 3: Tambacounda Mock-Up, Manuel Herz, Senegal, 2018. Foto: Magueye Ba
Bild 4: Performatives Mock-up, Newrope. Foto: Elias Knecht

20.11.2021 - 24.04.2022

Beton

Vernissage: 19.11.2021, 19 Uhr

Lieben oder Hassen: Beton ist überall. Die Ausstellung untersucht dieses polarisierende Material und seine Rolle im Selbstbild der Schweiz. Dabei werden weitverbreitete Missverständnisse aufgeklärt und unerwartete Zusammenhänge aufgedeckt. Eine Koproduktion zwischen dem S AM und dem gta-Archiv, Zürich, den Archives de la construction moderne, Lausanne, sowie der Fondazione Archivio del Moderno, Mendrisio. 
 

Foto: Zementhalle von Hans Leuzinger (Architekt) und Robert Maillart auf der Landesausstellung von 1939 in Zürich, Courtesy ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv