01.10. - 16.10.2016

Schulhausbauten in Basel

von 1845-2015

KURATIERT VON ERNST SPYCHER

Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schulwesen, ausgelöst durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht, in vielen Ländern zu einer öffentlichen Aufgabe. Der Schulhausbau als eigenständige Bauaufgabe in den schnell wachsenden Städten brachte neue Gebäudetypen hervor, die das Bild der Städte bis heute prägen. Die Ausstellung «Ernst Spycher: Schulhausbauten in Basel von 1845-2015» im S AM zeigt Schulhausbauten in Basel, die zusammen mit anderen Bildungs- und Kulturbauten das Bild der Stadt Basel bis heute prägen und als öffentliche Bauten die Entwicklung des Städtebaus und der Architektur stark beeinflussten. Schulhausbauten waren oft das kulturelle Zentrum der neu entstandenen Stadtquartiere. Die Entwicklungen und Veränderungen des Bildungswesens, als tragendes Element der Zivilgesellschaft, sind entscheidende Faktoren für die Zukunft. Eine kontinuierliche Anpassung bestehender und neuer Schulhausbauten an die sich verändernden pädagogischen Bedingungen war immer ein wesentlicher Faktor der Schulbauplanung.

Ausstellungskonzept/Koordination: Ernst Spycher
Bildschirmpräsentation: Hans Münchhalfen
Ausstellungsgestaltung: Stauffenegger + Stutz

Die Ausstellung ist Teil einer Dissertation, die im Mai 2016 von Ernst Spycher unter dem Titel «Die Entwicklung der Basler Schulhausbauten im schweizerischen und im internationalen Kontext», an der Bauhaus-Universität Weimar eingereicht wurde.

Das Buch erscheint voraussichtllich Ende 2016 im Schwabe Verlag Basel.

Alle Bilder wurden von Hans H. Münchhalfen gemacht.

Die Ausstellung wird unterstützt von:

Bau- und Verkehrdepartement des Kantons Basel-Stadt
Städtebau & Architektur
Hochbauamt

Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Zentrale Dienste
Raum und Anlagen

Proplaning AG
Mobil Lernwelten
Rapp AG
sia Basel
Vectorworks

Begleitprogramm

05.10.2016, 19 Uhr: Vortrag von Dorothee Huber
13.10.2016, 19 Uhr: Vortrag von Charles Stirnimann
 

Kommende Ausstellungen

20.11.2021 - 24.04.2022

Beton

Vernissage: 19.11.2021, 19 Uhr

Lieben oder Hassen: Beton ist überall. Die Ausstellung untersucht dieses polarisierende Material und seine Rolle im Selbstbild der Schweiz. Dabei werden weitverbreitete Missverständnisse aufgeklärt und unerwartete Zusammenhänge aufgedeckt. Eine Koproduktion zwischen dem S AM und dem gta-Archiv, Zürich, den Archives de la construction moderne, Lausanne, sowie der Fondazione Archivio del Moderno, Mendrisio. Wissenschaftliche Kuratorin: Sarah Nichols.
 

Foto: Zementhalle von Hans Leuzinger (Architekt) und Robert Maillart auf der Landesausstellung von 1939 in Zürich, Courtesy ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv