17.10.2020 - 28.02.2021

Tsuyoshi Tane: Archaeology of the Future

 

Welche Rolle spielt die Architektur als Vermittlerin zwischen der Vergangenheit und der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Architekt Tsuyoshi Tane (*1979, Tokio) in seinem Werk. Jedem Projekt des Atelier Tsuyoshi Tane Architects (Paris) geht eine intensive Recherchephase voran, in der das Gedächtnis eines Ortes freigelegt wird, um es in die Konzeption einfliessen zu lassen: eine Methode, die Tane als ‹Archäologie der Zukunft› bezeichnet.

Die Ausstellung zeigt die Vielseitigkeit seiner Arbeiten – der Bogen reicht von Inneneinrichtungen bis zum Estnischen Nationalmuseum – und macht seinen kreativen Prozess greifbar. Eine Wunderkammer mit themenbezogenen ‹Wolken› aus Referenzbildern und Skizzen sowie ‹archäologischen› Fundstücken und detailreichen Architekturmodellen veranschaulicht, wie Tanes Ideen Form annehmen. Eine raumgreifende Filminstallation erlaubt die weitergehende Auseinandersetzung mit seinen Projekten.

Die sehr poetische Ausstellung, die Tanes internationales Werk dennoch umfassend abdeckt, kreist um die Bedeutung der Geschichte in der zeitgenössischen Architektur.

Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Japanischen Botschaft in der Schweiz.


Die Ausstellung findet im Rahmen von "die Architekturtage" statt: 25.9. - 31.10.2020.

Fotocredits:
1. Estonian National Museum, Dorell.Ghotmeh.Tane / Architects © Propapanda
2. Atelier Tsuyoshi Tane Architects
3. Hirosaki Museum of Contemporary Art / Hirosaki, Japan / 2020, photo: Daici Ano

 

Kommende Ausstellungen

17.10.2020 - 28.02.2021

Tsuyoshi Tane: Archaeology of the Future

Welche Rolle spielt die Architektur als Vermittlerin zwischen der Vergangenheit und der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Architekt Tsuyoshi Tane (*1979, Tokio) in seinem Werk. Jedem Projekt des Atelier Tsuyoshi Tane Architects (Paris) geht eine intensive Recherchephase voran, in der das Gedächtnis eines Ortes freigelegt wird, um es in die Konzeption einfliessen zu lassen: eine Methode, die Tane als ‹Archäologie der Zukunft› bezeichnet. Die Ausstellung macht seinen kreativen Prozess sichtbar, indem sie seine Sammlungen von Referenzbildern, Skizzen, Objekten und Modellen präsentiert.