16.04. - 04.09.2011

Landschaft und Kunstbauten

Ein persönliches Inventar von Jürg Conzett, fotografiert von Martin Linsi / Schweizer Beitrag zur 12. Internationalen Architekturausstellung Venedig

Diese Ausstellung präsentiert Kunstbauten, die sich durch einen besonderen Bezug zur Landschaft auszeichnen. Kunstbauten sind Brücken, Stege, Tunnel, Stützmauern, Durchlässe – Bauten also, die Verkehrswegen dienen. Das Interesse der Autoren richtet sich in erster Linie auf konstruierte Bauwerke mit architektonischem Anspruch; auf Bauwerke, die sich einerseits intensiv mit Fragen der Technik und der Wirtschaftlichkeit auseinandersetzen, andererseits aber auch darauf hin konzipiert sind, bestimmte Empfindungen bei den Benutzern oder Betrachtern hervorzurufen. Die Fotografien sind Resultat verschiedener gemeinsamer Streifzüge der Autoren durch die Schweiz. Die Arbeit soll die persönliche Sicht eines tätigen Ingenieurs auf Werke zeigen, die ihm etwas bedeuten. In diesem Sinn erfolgte die Auswahl der Objekte subjektiv, ohne Anspruch auf Ausgewogenheit. In einzelnen Fällen ging es auch um das Auffrischen persönlicher Erinnerungen an Bauwerke, die auf Conzett zur Zeit seiner Berufswahl einen starken Eindruck hinterlassen hatten.
Das S AM Schweizerisches Architekturmuseum wird die Ausstellung in einer an die Räumlichkeiten des Museums angepassten Version zeigen.

Kommende Ausstellungen

19.09.2026 - 03.01.2027

Tony Fretton: Practice

Vernissage: 18.9.2026, 19 Uhr

Das S AM Schweizerisches Architekturmuseum kündigt mit Freude die retrospektive Ausstellung PRACTICE mit ausgewählten Projekten des Architekten Tony Fretton (geb. 1945 in London) an. 1984 gründete er in London das Büro Tony Fretton Architects, das bis 2024 tätig war. Er hat zahlreiche Texte zur Architektur publiziert und unter anderem als Chair of Interiors Buildings and Cities an der Fakultät für Architektur der TU Delft und als Gastprofessor an der GSD Harvard, der ETH Zurich und der EPFL Lausanne Architektur gelehrt. Er lebt und arbeitet in London.

Frettons Bauten und Projekte werden im S AM in Texten, Fotografien und Zeichnungen präsentiert. Gemeinsam zeigen sie seine Praxis als stetige Reflexion über den Bestand im Umfeld auf, einschliesslich der sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen der Stadt und ihrer Umgebung.