Sensing Bodies
Sensing Bodies besteht aus einem Fluss von Momentaufnahmen im öffentlichen Raum Tokios entlang eines Tagesverlaufs. Die Protagonisten sind Geschäftsleute, die individuell oder kollektiv beim alltäglichen Innehalten zu sehen sind in Parkanlagen, auf Plätzen, auf Gehsteigen, in Passagen und in Fumoirs eines Geschäftsviertels oder in der U-Bahn. Der Film spürt subtil der stillen dialoglosen Anwesenheit von Menschen nach und verweist – unerwartet brisant – auf die Verinnerlichung gesellschaftlicher Normen und Kontrolle sowie die Erfahrung von sozialer Distanz und Einsamkeit, aber auch auf Möglichkeiten individueller Freiheiten.
CH 2020, 48 Min. Farbe. Ohne Dialog
Regie: Christoph Oertli, Buch: Christoph Oertli, Kamera: Christoph Oertli, Schnitt: Christoph Oertli, Musik: Thomas Jeker
Nach Sensing Bodies, lädt FILMEXPLORER zu einem Spaziergang mit Besuch der Ausstellung ‹Tony Fretton: Practice›im S AM ein, mit Christoph Oertli