19.11.2016 - 07.05.2017

Schweizweit

ARCHITECTURE RÉCENTE EN SUISSE
ARCHITETTURA RECENTE IN SVIZZERA
RECENT ARCHITECTURE IN SWITZERLAND


Der Künstler Ben Vautier provozierte 1992 mit dem Schriftzug «La Suisse n’existe pas» am Eingang des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung in Sevilla. Er wollte auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt des Landes verweisen, traf damit aber einen empfindlichen Nerv. Genauso könnte behauptet werden «L’architecture Suisse n’existe pas». Während das Bild der Schweizer Architektur vor allem international noch immer sehr stark von den 1990er Jahren und dem Minimalismus geprägt wird, präsentiert sich die gebaute Realität als regional differenzierter und heterogener: «Schweizer Architekturen» statt «Die Schweizer Architektur».
Die erste Ausstellung unter der Leitung von S AM-Direktor Andreas Ruby spiegelt seine Vision für das S AM wider: schwellenlos, zeitgenössisch, kollaborativ, schweizweit. In Zusammenarbeit mit 162 Architekturbüros aus allen Landesteilen hat das S AM einen visuellen Atlas der aktuellen Schweizer Bauproduktion erstellt. Durch grossformatige Projektionen wird die Schweiz ins Museum geholt. Die Ausstellung zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Themen, Inhalten und formalen Strategien, die Schweizer Architekten heute beschäftigen.

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Beitrag zu «Schweizweit» auf espazium!

Kommende Ausstellungen

12.05. - 28.08.2022

Napoli Super Modern

‹Napoli Super Modern› ist eine Hommage an Neapel. Das Pariser Büro LAN und der Fotograf Cyrille Weiner liefern Erkenntnisse und Betrachtungen über die komplexe Architektur und städtebauliche Entwicklung der Hafenstadt, mit Fokus auf die Jahre zwischen 1930 und 1960.
 

Foto: Assimiliation douce, photography by Cyrille Weiner, out of the series Assimilation douce, Napoli, 2020

10.09. - 23.10.2022

Herbstausstellung

Die Herbstausstellung des S AM wird sich einem aktuellen Anlass widmen. Genauere Informationen folgen.

11.11.2022 - 24.04.2023

Neue Architektur in Japan

Die Gruppenschau beleuchtet junge, wenig bekannte Positionen in der japanischen Architektur, die in ihren Entwürfen und Prozessen auf dringende Themen der Gegenwart – Klimakrise, Gesellschaftswandel, Neoliberalismus – reagieren und dabei die Rolle von Architekturschaffenden neu definieren.


Foto: Fuminori Nousaku & Mio Tsuneyama, Holes in the House, 2017– © Ryogo Utatsu